Miteinander füreinander – unter diesem Motto fand im Landkreis Lüchow-Dannenberg vom 5. bis 8. Mai 2026 eine Inklusionswoche für Menschen mit Behinderungen statt. Die terra war bei der Auftaktveranstaltung im Lüchower Mehrgenerationshaus „Allerlüd“ dabei!
Am Dienstag, den 5. Mai, hatten der Landkreis, der Beirat für Menschen mit Behinderung und die Beauftragte für Menschen mit Behinderung gemeinsam mit weiteren Partnern zum „Aktionstag für Menschen mit Behinderung“ nach Lüchow eingeladen. Von 10 bis 15 Uhr erwartete die Besucher*innen im „Allerlüd“ ein vielfältiges Programm.
Durchgängig präsentierten sich dort verschiedene Einrichtungen und Organisationen, die sich für Menschen mit Behinderungen einsetzen, an Info-Ständen. Da durfte die terra natürlich nicht fehlen! Zumal ja auch ihre Ambulanten Dienste – der Familienentlastende Dienst (FED) und das Ambulant Betreute Wohnen (ABW) – vom Standort Lüchow aus tätig sind.
So lockte die terra Interessierte mit einem gut sichtbaren Roll-up-Banner an ihren Infotisch, wo sie mit Mitarbeitenden, Nutzer*innen und Bewohner*innen der terra sprechen konnten. „Damit haben wir das Ziel, den Dialog zu fördern, Barrieren abzubauen und für die Lebensrealität von Menschen mit geistiger Behinderung zu sensibilisieren, voll erreicht“, freut sich Geschäftsführer Henrik Thunecke.
Den Auftakt des Aktionstages machte die Eröffnungsrede von Landrätin Dagmar Schulz. Sie betonte: „Inklusion bedeutet für uns, eine Gesellschaft zu schaffen, in der jeder Mensch unabhängig von seinen Fähigkeiten wertgeschätzt wird und die gleichen Chancen erhält. Der Aktionstag ist ein wichtiger Schritt, um dieses Ziel in Lüchow-Dannenberg weiter voranzutreiben und das Bewusstsein für die Vielfalt unserer Gemeinschaft zu stärken.“
Im Verlauf der Stunden konnten die Gäste auch verschiedene Vorträge hören, in denen Referent*innen beispielsweise über das „Budget für Arbeit“ informierten. Zudem stellte sich Gotlind Bromann den Besucher*innen vor. Sie ist die neue Verfahrenslotsin des Landkreises und fungiert als unabhängige Wegweiserin für junge Menschen mit Behinderungen.
Neben den vielen Informationen gab es aber auch Vergnügliches zu genießen – beispielsweise das musikalische Rahmenprogramm. Viel Applaus erhielt der Chor der Wendlandschule für seine Darbietung. Und nicht minder begeisterten Beifall heimste die terra-Band ein, die an diesem Tag ab 14 Uhr mit starken Rhythmen aufspielte. Das war mal wieder ein toller Auftritt von ihr, der richtig Spaß gemacht hat!
So verbrachten die Besucher*innen einen kurzweiligen Tag, der zusätzlich mit interaktiven Erlebnissen gespickt war. Man konnte sich am „Lebendkicker“ der Feuerwehr Clenze und am Rollstuhl- oder Blindenparcours beteiligen, die Ausstellung der Bilder aus dem Malwettbewerb „Kinder dieser Welt“ des DRK-Ortsvereins Lüchow bewundern sowie mittags oder nachmittags die angebotenen Leckereien des „Allerlüd“ genießen.
Dieser Aktionstag in Lüchow hat Menschen mit und ohne Behinderungen zusammengebracht. Zugleich bot er allen, die es wissen wollten, eine gute Plattform, um zu erfahren, welche vielfältigen Angebote es im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt. Wobei es aus Sicht von Henrik Thunecke durchaus ein paar mehr Besucher*innen hätten sein können. Ihm ist aber klar, dass nicht jeder an einem Werktag zwischen 10 und 15 Uhr abkömmlich ist. „Mit Beginn um 16 oder 17 Uhr wären vielleicht mehr Interessierte gekommen – aber dafür eben keine Schüler*innen der Wendlandschule oder Nutzer*innen von uns. Solche Veranstaltungen bleiben halt immer ein Spagat zwischen den zeitlichen Möglichkeiten der Institutionen und den zeitlichen Ressourcen erwerbstätiger Gäste.“
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