Erkundungstour über den Arendsee

Er kam überraschend und wurde mit großer Dankbarkeit angenommen – ein herrlicher Ausflug an den Arendsee mit Besuch der gleichnamigen Stadt. Das verdanken die Bewohner*innen einer großzügigen Unterstützung: Organisiert und gesponsert hatte diesen Tagesausflug für alle die Eltern eines Nutzers. An dieser Stelle sagt die terra noch einmal ganz herzlichen Dank dafür!

Am 23. Oktober standen alle pünktlich um 10 Uhr zur Abfahrt bereit. Das Ziel: Der etwa 40 Kilometer entfernte Luftkurort Arendsee mit seinen 6.800 Einwohnern im benachbarten Sachsen-Anhalt. Lauschig am Südufer des Arendsees gelegen, lädt das historische Städtchen zum Entdecken ein. Um 11 Uhr wurden die Tagesausflügler bereits im Kloster Arendsee erwartet. Bei einer Führung durch die Kirche des einstigen Benediktinerinnen-Klosters aus dem Jahr 1183 tauchten alle ein in die Welt der Spätromantik. Mittlerweile werden die Kirche, der Kreuzgang und der Klosterhof regelmäßig für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt. Einen wunderbar klingenden Eindruck davon gewannen die Terraner*innen bei einem kleinen Orgelkonzert, dem sie lauschen durften.

Nach diesem schönen Auftakt des Tages und dem Abschied vom Kloster konnten alle eine kulinarische Stärkung vertragen. So spazierten sie zwei Kilometer weit zum Segler-Heim. Direkt am Seeufer mit Blick aufs Wasser gelegen, verwöhnte die Gaststätte die Hungrigen mit köstlicher gutbürgerlicher Küche. Alle fanden: Diese Mittagspause ließ keine Wünsche offen!

Um noch mehr von Sachsen-Anhalts größtem und tiefstem See zu erleben, ging es anschließend per Schiff eine Stunde lang über den zwei Kilometer langen und drei Kilometer breiten Arendsee. Dafür wurde das Ausflugsschiff „Queen Arendsee“ bestiegen, das einem Schaufelraddampfer nachempfunden ist. Alle Terra-Ausflügler genossen die romantische Seelandschaft, die beschaulich während der Fahrt vorüberzog. Dabei erfuhren sie im Rahmen eines Vortrags über die Flora und Fauna, dass der See an seiner tiefsten Stelle bis zu 50 Meter tief ist – und damit einer der tiefsten Seen Norddeutschlands überhaupt. Das hätte keiner erwartet! An seinem Ufer brüten zahlreiche heimische Vogel- bzw. Wasservogelarten. Außerdem rasten hier besonders gerne Zugvögel wie etwa nordische Wildgänse. Davon sollen gar bis zu 35.000 Vögel überwintern. Welch ein Geschnatter muss das sein!

Wieder an Land, musste dieser abwechslungsreiche Tag mit einem leckeren Eisbecher im Segler-Heim gekrönt werden, bevor es an den Heimweg ging.

Hier einige Impressionen


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