Berlinfahrt 2026: Vertrautheit, Begegnungen, Erlebnisse

Manchmal sind Traditionen erstarrt und verhindern Fortschritt. Aber viele Traditionen sind einfach wunderbar! Dazu gehört auch die traditionsreiche Freizeit der terra in Berlin. Viele Bewohner*innen lieben diese Reise und sind Jahr für Jahr wieder dabei. So war es auch im späten Frühling 2026, als es vom 7. bis 12. Mai wieder hieß: Auf nach Berlin!   

Diese besondere Vorliebe hat für die Teilnehmer*innen einen Grund: Viele haben eine besondere Beziehung zu Bundeshauptstadt, weil sie von dort stammen und/oder dort noch enge Angehörige und gute Freunde haben.

In diesem Jahr waren Katja und Christine, Andreas und Thorsten, Günter, Detlef und Rolf mit von der Partie – nahezu allesamt schon erfahrene Berlinreisende. Begleitet wurden sie von den terra-Mitarbeiterinnen Bettina und Susanne.

Hier der Bericht der Reisegruppe:

Vertraute Umgebung

Nachdem alle Koffer gepackt und aufgegeben sind, machen auch wir uns startklar. Petra und Leonie bringen uns am Donnerstag zum Zug. Dafür müssen der terra-Bus und zusätzlich noch ein weiterer PKW gesattelt werden, denn unsere neunköpfige Gruppe passt nicht in ein Fahrzeug. Wir freuen uns auf die Bahnfahrt, die fröhlich und sogar ziemlich pünktlich verläuft. Rolf dort von seiner Angehörigen Gisa abgeholt, ihn sehen wir also erst bei unserer Rückfahrt wieder.

In Berlin angekommen, wird Rolf von seiner Angehörigen Gisa abgeholt. Ihn sehen wir also erst bei unserer Rückfahrt wieder. Wir anderen nehmen routiniert die S-Bahn sowie die U6 und holen unsere Koffer ab. Dort treffen wir auch Tina, die Schwester von einem unserer Mitbewohner*innen bei der terra. Wir kennen sie schon vom letzten Jahr. Zusammen fahren wir in unsere gebuchte Ferienwohnung. Auch sie ist uns schon aus vergangenen Freizeiten in Berlin vertraut, es ist also ein bisschen wie nach Hause kommen. Zumal uns dort schon Katjas Schwester Marlies mit Kaffee und Kuchen erwartet. Hmmmm, lecker!

In der Ferienwohnung…

… packen wir dann aus und richten uns ein, bevor wir zu zehnt zu unserem Lieblingsitaliener um die Ecke gehen. Hier im „Sempre“ werden wir wie jedes Jahr herzlich begrüßt, heute mit einem leckeren Gruß aus der Küche in Form von Bruschetta. Das sind reifen Tomaten mit Knoblauch, Basilikum und Olivenöl auf einer gerösteten Ciabatta-Brot-Scheibe und schmeckt so köstlich wie in Bella Italia! Auch Detlef schmeckt`s. Obwohl Knoblauch dran ist, was er eigentlich gar nicht mag. Alle lachen, als er trotzdem ein zweites Mal zugreift.  

Anschließend kaufen wir für das morgige Frühstück ein und machen uns dann auf in die „Kaiserhütte“. Diese Kneipe ist neu für uns, aber wir haben dort sofort mächtig Spaß. Denn es läuft hier gerade eine tolle Geburtstagspartie an diesem Abend. Thorsten, Katja und Andreas werden schon bald auf die Tanzfläche gezogen – wobei man Thorsten nun wirklich nicht lange bitten muss, fröhlich mitzutanzen. Die Stimmung ist fantastisch!

Am Freitag

… fahren wir nach dem Frühstück alle zu Tante Margit, eine weitere Angehörige. Sie hat zusammen mit Uschi für uns Kaffee gekocht, lecker gebacken und sogar Eis besorgt. Wir genießen diesen tollen Tag und die vielen Gespräche in vollen Zügen. Am Abend beschließen wir ihn mit einem Besuch beim Italiener „Amera“, hinterher geht`s noch in unsere eigentliche Stammkneipe zu einem kühlen Bier. Alle sind gut zufrieden.

Treffpunkt Zoo

… heißt es am Samstag. Günter wird von seiner Schwester und seiner Nichte abgeholt, die zusammen schöne Stunden verbringen. Wir anderen setzen uns, begleitet von Marlies, in den Hop-in Hop-off Bus und machen eine Tour durch Berlin, ein bisschen City Sightseeing. Wie alle Touris bestaunen wir zum Beispiel das Brandenburger Tor, wo wir auch die Kontaktdaten von jemandem namens Torsten bekommen; bei ihm wollen wir nächstes Jahr vier Rikschas buchen und uns durch Berlin kutschieren lassen. Das wird ein Spaß!

An diesem Samstag kehren wir zum Essen ins „Alexa“ ein. Dann holen wir Günter wieder ab und trösten Andreas ein wenig. Denn leider hat seine Schwester Gabi das Treffen mit ihm absagen müssen. Aber abends, als wir erneut in unserer Stammkneipe sitzen, ist alles wieder gut. Nur Detlef ist nicht dabei. Er bleibt in der Ferienwohnung, um Kraft für Sonntag zu sammeln.

Flohmarkttag

Kraft können wir am Sonntag alle gut gebrauchen, denn heute ist Flohmarkttag! Katja und Marlies besuchen derweil einen gemeinsamen Cousin. Wir anderen schlendern über den bunten Markt am Schöneberger Rathaus und genießen die Sonne. Es ist für uns der erste wirklich sommerliche Tag, der uns auch in einen Biergarten lockt. Anschließend bummeln wir noch an der Spree entlang. Nach einem kleinen Abendessen in unserer Ferienwohnung noch rasch ein Besuch in unserer Stammkneipe, wo man uns „Terraner*innen“ wieder mit großem „Hallo“ begrüßt. Das fühlt sich gut an!

Der Montag ist unser letzter richtiger Urlaubstag – also Einkaufstag! Wir machen das Naturkaufhaus, Karstadt, C&A und den MediaMarkt „unsicher“. Wie jedes Jahr findet jeder irgendwo etwas für sich, das Freude bereitet. Aber Tatsache ist auch: Shopping kann ganz schön müde machen. Deshalb lassen wir uns auf dem Rückweg in die Ferienwohnung noch Döner einpacken, die Zuhause verspeist werden. Anschließend reicht die Energie wieder fürs Kofferpacken – uff, geschafft! An diesem letzten Abend haben wir uns jetzt Entspannung verdient, und zwar mit Chips und Flips vor dem Fernseher. Das tut gut.

Versüßte Abreise

Am Dienstag geben wir unsere gepackten Koffer auf, bevor wir noch einen Abstecher ins Schokoladenhaus „Rausch“ unternehmen. Hier in Berlin-Mitte erleben wir auf rund 1.500 Quadratmetern mit tollem Blick auf den Gendarmenmarkt eine Genusswelt der Extraklasse. Auf allen drei Etagen schlagen unsere Schokoladen-Herzen höher. Wir genießen diese unglaubliche Vielfalt der Schokolade und tauchen in diese Welt der Leckereien-Kunst mit allen Sinnen ein.

Um 15.54 Uhr sitzen wir schließlich alle, auch Rolf, wieder im Zug. Auf geht`s nach Hause! Kaum zu glauben – aber wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Freizeit in Berlin. Das sieht uns 2027 nämlich wieder!

Impressionen


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