Endlich Frühling: Aufbruchsstimmung bei der terra

Der Februar zeigte sich im Wendland noch einmal von seiner frostigen Seite. Über weite Strecken des Monats prägten Eis, Schnee und anhaltende Minusgrade das Wetter. Doch die lang anhaltende Kälte wurde für viele Menschen zunehmend beschwerlich. Auch bei der terra war immer häufiger zu hören, wie sehr sich die Bewohner*innen nach wärmenden Sonnenstrahlen sehnten.

Doch Tag für Tag blieb der Winter zunächst hartnäckig. Gefrorene Wege, kalte Luft und kurze Tage verlangten Geduld – und eine gute Portion Durchhaltevermögen. Besonders bei Tätigkeiten im Freien machte sich die Kälte bemerkbar. Das Team Brennholz, das seine Arbeit ja draußen verrichtet, konnte während der frostigen Phase nur eingeschränkt tätig sein. Die Einsätze mussten auf kurze Zeitfenster begrenzt werden, immer wieder unterbrochen von Aufwärmpausen.

Plötzlicher Wetterumschwung

Doch gegen Ende des Monats kam die Wende – und sie kam überraschend schnell. Nahezu über Nacht gelangte deutlich mildere Luft in die Region. Die Temperaturen stiegen plötzlich in den zweistelligen Plusbereich, und die letzten Schneereste verschwanden fast über Nacht. Statt eisiger Winterluft lag nun ein warmer Hauch von Frühling über dem Wendland.

Der Wetterwechsel beflügelte die gute Stimmung, sodass sich bei der terra rasch spürbare Fröhlichkeit breit machte. Die Sonne zeigte sich häufiger, die Luft fühlte sich milder an – und draußen begann das Leben wieder in Bewegung zu kommen. Davon profitierte auch das Team Brennholz: Die Arbeit im Freien konnte nun wieder in vollem Umfang aufgenommen werden.

Selbst die Mitarbeitenden der terra verspürten Erleichterung. Mit dem Ende der winterlichen Straßenverhältnisse ließ sich u.a. auch der Fahrdienst wieder zuverlässig planen und pünktlich durchführen. Denn gerade im ländlich geprägten Wendland kann der Winter schnell zum logistischen Problem werden. Viele Nebenstraßen werden nicht geräumt, was das sichere Fahren erschwert und Verspätungen nahezu unvermeidlich macht. Umso größer war die Entspannung, als die Straßen endlich wieder frei waren.

Lammzeit im Stall

Der nahende Frühling brachte jedoch nicht nur mildere Temperaturen, sondern auch neues Leben. Im Schafstall der terra begann die Lammzeit – und damit eine besonders lebendige Phase des Jahres. Seit Ende Februar bringen die Mutterschafe nun reihenweise ihre Jungen zur Welt. Bis Anfang März konnten bereits rund 30 kleine Lämmer gezählt werden.

Darunter gab es sogar eine große Besonderheit: Ein Mutterschaf gebar Drillinge! Während Zwillinge bei Schafen recht häufig vorkommen, sind Drillingsgeburten sehr selten. „Das Muttertier hat die Geburt gut verkraftet“, berichtet terra-Geschäftsführer Henrik Thunecke. Auch die drei kleinen Lämmer sind gesund und saugen kräftig. Aber die wohlige Wärme unter der Rotlichtlampe tut ihnen auch noch gut.

Sämtliche neuen Lämmchen sind schon erstaunlich aktiv: Sie springen neugierig durch den Stall, erkunden ihre Umgebung und wirken, als wollten sie am liebsten gleich hinaus auf die Wiese. Damit müssen sie sich allerdings noch ein wenig gedulden. Erst wenn es draußen dauerhaft wärmer ist, dürfen die kleinen Wollknäuel erstmals ins Freie. Außerdem ist die Lammzeit noch nicht abgeschlossen: Jeden Tag erwartet die Terra weitere Geburten.

So herrscht derzeit im Schafstall in Belau ein lebhaftes Treiben. Überall wird geblökt, gestapft und gesprungen – ein munteres und schönes Bild, das zeigt: Der Frühling ist im Wendland angekommen. Und mit ihm neues Leben, das die letzten Spuren des Winters schnell vergessen lässt.

Impressionen


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