Die Feuerwehr & die terra: Gute Partnerschaft

Ein guter Draht zur Feuerwehr ist Gold wert – und genau diesen pflegt die terra seit Jahren zur Freiwilligen Feuerwehr Nienbergen. Mit Fug und Recht kann man hier von einer echten Partnerschaft sprechen. Denn es ist inzwischen fast schon Tradition, dass Ortsbrandmeister Jan Grabow und seine Feuerwehrleute ihre Jahreshauptversammlung bei der terra in Belau abhalten. So auch wieder im Januar, als sich die Kameradinnen und Kameraden in der Tenne auf dem Hof trafen.

Eine Jahreshauptversammlung ist dabei weit mehr als nur ein formeller Pflichttermin. Hier wird auf das vergangene Jahr und die Einsätze zurückgeblickt, es wird besprochen, was im neuen Jahr ansteht, welche Einsätze, Aktivitäten und Projekte geplant sind. Verdiente Mitglieder werden geehrt, wichtige Informationen weitergegeben und neue Ideen ausgetauscht. Nicht zuletzt fördern diese Treffen auch den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr – ein Aspekt, der im ehrenamtlichen Engagement von unschätzbarem Wert ist.

Die Freiwillige Feuerwehr Nienbergen ist Teil der Feuerwehren der Samtgemeinde Lüchow. Diese ist die größte Samtgemeinde im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Mit fast 1.400 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten stellt sie nahezu die Hälfte des gesamten Feuerwehrpersonals im Landkreis. Organisiert sind diese in insgesamt 31 Ortsfeuerwehren – eine davon ist die Wehr in Nienbergen.

Geografisch liegen die beiden Partner ohnehin nah beieinander: Der Ort Nienbergen ist nur rund 1,4 Kilometer von Belau entfernt. Sollte bei der terra also einmal ein Einsatz notwendig sein, wären die Feuerwehrleute in wenigen Minuten zur Stelle. Ein beruhigender Gedanke – auch wenn man ihn hoffentlich nie in Anspruch nehmen muss. „Auf einen solchen Notfall verzichten wir wirklich gern“, sagt Terra-Geschäftsführer Henrik Thunecke. Gleichzeitig betont er, wie wichtig gute Vorbereitung ist: Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, hat er nun mit der Feuerwehr Nienbergen eine ausführliche Begehung des Hofes und der Gebäude vereinbart. Denn wer die räumlichen Verhältnisse kennt, kann im Ernstfall schneller und gezielter helfen – und damit im Zweifel Leben retten.

Das gute Verhältnis zeigt sich aber nicht nur in Einsatzplanung und Prävention, sondern auch im ganz praktischen Miteinander. Selbstverständlich hat die Freiwillige Feuerwehr die Tenne nach ihrer Jahreshauptversammlung absolut tipptopp hinterlassen – wie immer. Und ebenso selbstverständlich stand ihr die Tenne kostenfrei zur Verfügung. Im Gegenzug kann sich die Terra für ihr nächstes Sommerfest die Bierzeltgarnituren der Feuerwehr ebenfalls kostenfrei ausleihen. Geben und Nehmen, wie es im Wendland eben üblich ist.

Über ein solch gutes Miteinander mit gegenseitiger Unterstützung verliert man in der Region oft kaum große Worte – auch wenn es eigentlich besonders erwähnenswert ist. Doch genau diese stille, verlässliche Zusammenarbeit macht das Ehrenamt und das Leben auf dem Land so stark. Für die terra und die Freiwillige Feuerwehr Nienbergen gilt daher: Man kennt sich, man hilft sich – und man ist im Ernstfall füreinander da.


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