Weihnachtsfeier: „Soooo schön wie in alten Zeiten!“

Nein, am Nikolaustag standen bei der terra keine Stiefelpaare geputzt und gewienert vor der Tür. Dafür war gar keine Zeit. Denn alle waren beschäftigt mit letzten Vorbereitungen für die jährliche Weihnachtsfeier am 6. Dezember.

Noch bevor es am Samstag um 15 Uhr losging, war die Tenne schon rappelvoll. So viele Bewohner*innen und Nutzer*innen sowie ihre Gäste waren schon lange nicht mehr zur Weihnachtsfeier gekommen, Überraschung! Da mussten sogar Stühle aus der Küche dazugeholt werden – und immer noch reichten die Plätze nicht aus. Macht nichts, wer keine Sitzgelegenheit fand und mobil genug dafür war, hockte sich kurzerhand auf die Treppe oder nahm einen Stehplatz auf der Galerie ein. Auch gut, die adventlich schön geschmückte Tenne von da oben im Blick zu haben.

Traditionell begrüßte terra-Geschäftsführer Henrik Thunecke die ganze Festgemeinde und eröffnete dann das Tortenbuffet. Und schon hatte sich davor eine lange Schlange gebildet, denn zehn köstliche Prachtexemplare mit Sahnehäubchen wollten verspeist werden. Herrlich, wie die süßen Köstlichkeiten im Munde zergingen! Nach derartigem Wohlgefühl ließ sich anschließend viel Kultur genießen.

Den Anfang machte die terra-„Band“, die aus der ehemaligen Trommelgruppe hervorgegangen ist. Sie sorgte unter der Leitung von Torsten Urban für eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre. Mit zartem Trommelspiel, sphärischen Keyboardklängen und dem sanften Rauschen des „Regenmachers“ versetzten die Musiker*innen alle in gar weihnachtliche Träume. Bravo, Applaus – das war wirklich ein Ohrenschmaus!

Dann aber rasch wieder aufgewacht, denn anschließend betrat die terra-eigene Theatergruppe die Bretter, die dem engagierten Ensemble die Welt bedeutet. Wobei dieses Mal tatsächlich gar nicht die Bühne genutzt wurde, weil sie nicht barrierefrei ist, sondern das Areal direkt davor. Unter der Regie von Andrea Leonhardt kam nun das neue Stück Fridolin oder Das verschwundene Rezept zur Aufführung. Der Inhalt passte ganz wunderbar in die Adventszeit. Schließlich ging es in der Handlung um einen vorwitzigen Hasen, der einfach das Rezept für die Weihnachtsplätzchen stibitzt hat. Nach einigen Turbulenzen tauchte die Backanweisung am Ende aber doch wieder auf und alle Leckermäulchen waren glücklich und zufrieden. Auch diese unterhaltsame Darbietung stieß auf große Begeisterung und erntete viel Beifall.

So neigte sich das kurzweilige Fest gegen 18 Uhr dem Abend zu – und damit drei weiteren Höhepunkten. Als nächstes stand nämlich das „Lieblingsessen“ auf dem Programm: Es gab leckeren Hühnerfrikassee sowie Hackfleischklöße mit Zwiebelsoße, dazu Rotkohl, Rosenkohl, Reis, Kartoffelgratin und Wurzellasagne. Was für ein verführerisches Festmahl, das sich die Bewohner*innen eigens für diese Feier gewünscht hatten. Und zu Weihnachten gehen eben alle Wünsche in Erfüllung, klarer Fall.

Kaum war alles verputzt, gab es noch einmal herzlichen Applaus – aber nicht nur für die guten Küchengeister der terra, die alles so lecker hergerichtet haben, sondern auch für den Förderverein. Der überraschte die Bewohner*innen nämlich wieder mit einer Spende über 500 Euro für einen Ausflug oder eine andere gewünschte Unternehmung. Das eröffnet für das Jahr 2026 schöne Perspektiven!

Wohl gesättigt, gut zufrieden und in prächtigster Stimmung folgte dann der letzte Höhepunkt: die bei der terra heiß geliebte Disko, dieses Mal mit DJ Gerwin. Da haben sich alle doch glatt die ganzen Pfunde wieder abgetanzt, die sich mit Sahnetörtchen und Abendessen so angesammelt hatten. Diese Weihnachtsfeier war mal wieder so ganz nach dem Geschmack der Menschen, die bei der terra zu Hause sind. Oder um es mit Beate Bendtfeld von der Verwaltung auf den Punkt zu bringen: „Eine rundum gelungene Veranstaltung!“ Das kann Henrik Thunecke nur bestätigen: „Es war toll, eine richtig runde Sache – so wie in alten Zeiten vor Corona!“

Impressionen


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